PhilosophenTreff im Eckermann Haus

Hier am Marschdeich 1 in Bleckede im historischem Eckermann Haus mit Blick auf den Elbdeich und das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue lässt es sich vortrefflich philosophieren.

Über Gott und die Welt.

Über Johann Wolfgang Goethe, Johann Peter Eckermann und die Bierbrauer-Dynastie Pettmann.

Über damals und heute.

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Worum geht es?

Archäologin und Foodjournalistin Petra Pettmann M.A. lädt Kunst-, Kultur- und Literaturinteressierte Menschen jeden 1. Sonntag im Monat von 16 bis 18 Uhr zu sich in ihr „EssZimmer“ im historischen „Eckermann-Haus“ in Bleckede am Marschdeich 1 ein, um in lockerer Gesprächsrunde zu philosophieren, zuzuhören, zu erzählen, zu diskutieren. Zum Inne halten und Nachdenken und nicht zuletzt zum fachlichen Austausch. Nicht nur wir geben die Themen vor.

Bringen Sie Ihr Thema mit!

In Form eines Buches, welches Sie gut finden und mit anderen kulturinteressierten Menschen darüber sprechen möchten, oder eines Themas, über das Sie gerne mit anderen Menschen sprechen möchten.

Archäologie – Homo sapiens – quo vadis?

Erfahren Sie Wissenswertes über archäologische und geschichtliche Themen wie die antike römische Esskultur und das Leben im antiken Rom und den römischen Provinzen. Über die Entwicklung des Menschen von der Steinzeit bis heute. Über das, was der Mensch durch sein Einwirken auf die Natur und unseren Planeten seit Jahrtausenden verändert – im Guten wie im Schlechten. Über den Wandel einer Naturlandschaft in eine Kulturlandschaft. Über immer größer werdende Städte und die Folgen.

EssKultur im Wandel der Zeit

Oder sprechen Sie mit uns über „EssKultur“, z.B. über die antike römische Küche und die Einflüsse der Kulturen auf unsere heutige Ernährung. Darüber, dass Menschen den Bezug zur Natur und zum Leben immer mehr verlieren und eine künstliche Welt entsteht, ein Utopia, wie wir es uns im letzten Jahrhundert (Jahrtausend) nicht hätten denken können. Heute ist es Wirklichkeit. Die Welt „tickt“ anders. Roboter und intelligente Systeme erobern den Planeten. Chipgesteuerte Technik revolutioniert die Welt.

Politik & Zeitgeschehen

Sprechen Sie mit uns über aktuelle Themen. Über Politik, Nachhaltigkeit, Agrarwirtschaft, Städte- und Landschaftsplanung, Natur- und Agrarlandschaften, die Entwicklung des Menschen, künstliche Intelligenz, Literatur, Zeitgeschehen, über Bleckede im Wandel der Zeit.

Auch die Lage im ehemaligen Zonenrandgebiet (BRD / DDR) mit Blick auf „die andere Seite“ bietet Gesprächsstoff. Jüngere Generationen können sich nicht vorstellen, was die Trennung in „OST“ und „WEST“ mit uns Zeitzeugen gemacht hat. Wie die Politik reagierte. Wie die Menschen an der Grenze lebten. Zeitzeugen aus Bleckede sind ganz herzlich eingeladen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen.

Ebenso interessant ist die Tatsache, dass Johann Peter Eckermann, der oft als „Privatsekretär Johann Wolfgang Goethes“ tituliert wird, hier an unserem heutigen Wohnort mit seiner Verlobten und späteren Frau Hannchen Bertram ein und ausgegangen ist und in dieser Zeit auch für Goethe Studien zum Deichbau entstanden, die in Faust II Verwendung fanden. Denn hier lebte Deichbauingenieur Christian Bertram, der Bruder von „Hannchen“. Auch „Hannchen“ verbrachte am Marschdeich 1 in Bleckede viele Stunden.

Wer war Eckermann? Und was hat Johann Wolfgang Goethe mit uns zu tun?

Leider liest man auf der Homepage von Bleckede kaum etwas über diese Menschen und ihre Zeit. Das finden wir schade und haben recherchiert. Lediglich ein Findling mit Aufschrift „Eckermann Weg“ erinnert an den Schreiber, Dichter und engsten Vertrauten Goethes.

Lassen Sie uns gemeinsam Textpassagen aus Eckermanns Buch „Gespräche mit Goethe in den letzten Tagen seines Lebens“ lesen und darüber philosophieren.

Mich persönlich haben die Seiten sehr inspiriert und mich auch Johann Wolfgang Goethe und meiner Frankfurter Pettmann-Verwandtschaft geistig viel näher gebracht. Allein die zahlreichen Werke Johann Wolfgang Goethes zu lesen, lässt einem die Denkweise des großen Dichters nicht verstehen. Doch weiß man, wie er gelebt hat, wen er kannte, von wem er geprägt wurde, was er mochte, und was nicht, dann erkennt man zwischen den Zeilen. Dann weiß man aufeinmal, welche Geschichten er aus seinem eigenen Leben in Zeilen für die Ewigkeit festgehalten hat. Wer war Faust? Wen beschreibt er da? Wer war Gretchen?

Hier kommt der Name „Pettmann“ und die Frankfurter „Bierbrauer-Dynastie“ ins Spiel, die mit Cornelia Göthé, geb. Walther – Goethes Großmutter väterlicherseits verschwägert war, und meine Vorfahren aus Frankfurt am Main.

Doch das ist ein eigenes Kapitel…

 

 

 

 

 

 

 

 

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