Buchrezension: Die Pracht römischer Mosaiken

REZENSION

Die Villa Romana del Casale auf Sizilien

„Farbenprächtige Mosaiken einer antiken römischen Villa, die in engem Kontakt mit dem afrikanischen Kontinent stand.“

  • Buch
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • 1014974
  • 978-3-8053-4880-5
  • 26.04.2018
  • wbg Philipp von Zabern
  • 208
  • 162 Illustrationen, farbig
  • Deutsch
  • Preis 49,95 €

 

ARTK_C3D_1014974_0001

Leseprobe

Eine Rezension, aber auch ein kritischer Beitrag von Archäologin Petra Pettmann M.A.

Das Buch „Die Pracht römischer Mosaiken“ von Umberto Pappalardo und Rosaria Ciardiello, erschienen im Phillipp von Zabern Verlag im April 2018 (Preis: 49,95 €), zeigt die prächtigen Mosaiken der Villa Romana del Casale auf Sizilien auf 208 Seiten mit 162 farbigen Illustrationen. Dazu gibt es einen kunstgeschichtlich beschreibenden Text der Autoren mit vorsichtiger Interpretation und möglichen zeitlichen Zuordnungen, wobei Umberto Pappalardo und Rosaria Ciardiello aufgrund fehlender schriftlicher antikrömischer Hinterlassenschaften bis zur letzten Seite des Buches offenlassen, von wem die Villa erbaut, wozu sie genutzt, und welches Leben sich in ihr abgespielt haben mag.

Die Autoren sind Prof. Umberto Pappalardo, Professor für Klassische und Pompejanische Archäologie an der Universität Suor Orsola Benincasa in Neapel sowie Prof. Rosaria Ciardiello, die für die Soprintendenze per i Beni Archeologici di Napoli e di Pompei arbeitet und Lehraufträge an der Università degli Studi Suor Orsola Benincasa in Neapel als auch an der Universität in Tokyo wahrnimmt. Zahlreiche internationale Ausstellungen wurden von ihr konzipiert. Zusammen mit Umberto Pappalardo veröffentlichte sie auch das Buch „Griechische und römische Mosaiken“.

Die Autoren gehen von verschiedenen Möglichkeiten aus und treffen damit – das ist meine Meinung – doch nicht die wahre Bestimmung des Ortes und seiner damaligen Bewohner, bzw. der zeitweiligen jugendlichen Nutzer. Den Blick nur auf das antike Rom und Griechenland gerichtet, vergessen sie, dass es zuvor bereits Hochkulturen in Vorderasien und Afrika gab, deren Bildsprache sich eindeutig in den Mosaiken der Villa Romana del Casale auf Sizilien wiederspiegeln. Die daraus resultierenden Fehlinterpretationen sind irreführend. Es bleibt für kommende Archäologen-Generationen also noch genug zu tun. Interdisziplinäre, fächerübergreifende Studien sind angebracht.

HR5402-M2

Foto: Philipp von Zabern / Raum der „Bikinimädchen“ (44) gesamtes Mosaik (Seite 175)

Bereits im 19. Jahrhundert entdeckten Archäologen die Reste der römischen Villa bei Piazza Armerina, doch erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde deren Bedeutung so richtig klar. Die Mosaiken der Villa Casale stellen heute noch das reichhaltigste und besterhaltene Ensemble römischer Mosaikkunst dar. Heute ist die Villa Casale UNESCO-Weltkulturerbe und unbedingt eine Reise wert. Wohl jedem an römischer Geschichte interessiertem Leser mögen die „Bikinimädchen“, die „Große Jagd“ oder die „Fischenden Eroten“ bekannt sein. Weitaus aussagekräftiger sind jedoch Mosaike, die Aufschluss über den Zweck des römischen Prachtbaus auf Sizilien geben. Auf solche möchte ich hier eingehen.

Layout 1

Foto/Plan: Philipp von Zabern

PDF: Grundriss_Villa Romana del Casale auf Sizilien_Quelle_archivio dell’arte_pedicini fotografi

Betrachtet man den Grundriss der Villa Casale, so fällt mir als studierter Archäologin sofort auf, dass es sich nicht um eine typische Palastanlage, nicht um eine Villa rustica und auch nicht um ein gewöhnliches Badehaus oder dergleichen handelt. Vielmehr – das ist meine Interpretation der Dinge – könnte es sich um eine hotelartige „Schule & Wettkampfstätte für höhere Töchter und Söhne“ der römischen Oberschicht handeln, in der diese auf ihr Leben und die Sitten im Palast vorbereitet wurden. Der Grundriss der Villa spricht jedenfalls dafür.  Ebenso die zahlreichen Abbildungen von Jünglingen und Mädchen, die nicht wie Sklaven gekleidet sind und deren Gesichtsausdruck zeigt, dass sie zur herrschenden Schicht zählen.

Daher verwundern mich die Beschreibungen im Buch doch oft sehr.

Wettkampf, Sport, Technik, Jagd, Handel und Benimm in der römischen Gesellschaft sind Themen der Mosaike.

Die immer wiederkehrende Aufteilung in die Gruppen der Grünen, Roten, Weißen und Blauen zeigt, dass hier verschiedene Parteien gegeneinander mit sportlichem Ehrgeiz ankämpften. Vermutlich ähnlich der durch diese Farb-Quadriga gekennzeichneten Rennställe im Circus Maximus, wobei sich die Farben an die Jahreszeiten anlehnen. Grün (prasini / Prasinus) symbolisiert den Frühling und die Erde. Rot (factio russata) symbolisiert den Sommer und das Feuer. Blau (veneti) steht für den Herbst und das Meer. Weiß (albati) steht für Winter und die Luft.

Schon Nero und Caligula liebten diese Wettkämpfe und ergriffen Partei für ihre „Grünen“, den Quellen zufolge gab es aber auch in der Familienchronik Anhänger der „Blauen“. Wie schon Petronius berichtet, kleideten sich viele Bürger in den Farben ihrer Favoriten. Die Rennpartei der Blauen im Circus trug ihren eigenen Namen: venetus.

Auch fast alle Mosaiken der Villa Casale mit nordafrikanischem Kontext bilden Eroten ab, die ein „V“ auf der Stirn tragen.

So trägt auch der knabenhafte Wagenlenker der „Grünen“ in Raum 40 (Detail aus dem „Kleinen Circus“), siehe Abbildung Seite 50 unten, ein „V“ auf der Stirn. Die Wagen ziehenden Vögel tragen die Farbe weiß (Gans), rot (Flamingo), blau (Pfau) und grün (Taube), wie bei einem Wagenrennen für Erwachsene.

HR5397-M2

Foto: Philipp von Zabern / Raum 40, gesamtes Mosaik des „Kleinen Circus“ (Seite 168 -169)

Es liegt nahe, dass solche athletischen Wettkämpfe mit diversen Disziplinen auch vor Ort trainiert und durchgeführt wurden. Szenen mit Preisverleihungen lassen vermuten, dass es sich um weibliche Agone und junge Aristokraten handelt (siehe auch Seite 177 im Buch). Ein Ausbildungslager – auch für versklavte Töchter und Söhne eroberter Staaten oder Vasallenstaaten, wie etwa Mauretanien zu römischer Zeit – wäre ebenso denkbar. Diese Region im Nordwesten Afrikas umfasste den Norden des heutigen Marokko sowie einen nördlichen Teil des modernen Staates Algerien sowie die regenreichen für den Ackerbau geeigneten Regionen des nordwestlichen Magreb. Seit dem 1. Jahrhundert war dieses Land in zwei Provinzen aufgeteilt und Teil des Römischen Reiches.

Es ist überliefert, dass Wagenlenker (aurigae) bereits von Kindesbeinen an für diesen Sport trainierten. Wo taten sie dies. Gab es Ausbildungsstätten für einzelne Disziplinen und Sportarten? In der Palaestra der Villa befindet sich ein Mosaik (Seite 70, 71) mit Darstellung des Circus Maximus mit Quadrigen oberhalb und unterhalb der spina. Wettkämpfe spielen eine übergeordnete Rolle.

Eine der Interpretationen der Autoren, es könne sich um die Villa des C. Caeionius Rufius Volusianus, praefectus urbi und consul unter Maxentius und Konstantin (306-337) und Sohn des M. Caeionius Rufus Albinus, gen. Philosophus (335) handeln, der aus Afrika stammt und somit beste Handelsbeziehungen zur Beschaffung wilder Tiere für Kämpfe im Amphitheater oder auch für die Züchtung in privaten Wildtiergehegen hatte, scheint mir persönlich naheliegend. Ein Wellness-Resort mit Knigge-Schulungen und sportlichen Wettkämpfen, Handelsschule, Jagd- und Kriegskunst würde in heutiger Zeit vielleicht ähnlich aussehen.

Es wundert nicht, dass die Mosaiken der prächtigen Villa Casale auf Sizilien vielfältige Handelsbeziehungen zum nahe gelegenen afrikanischen Kontinent und dem vorderasiatischen Raum bieten. Das römische Imperium war mächtig und gut vernetzt. Importe von exotischen Tieren und Sklaven aus fernen Ländern  wie etwa des Vasallenstaates Mauretanien gehörten zum „Savoir vivre“ der römischen Oberschicht. Die farbenprächtigen Mosaiken der Villa Casale zeigen naturgetreue Abbildungen von Löwen, Giraffen, Elefanten und anderen afrikanischen Wildtieren und sind eng verknüpft mit Mythologischen Darstellungen der antiken Welt, die bei den Römern in jeder Lebenslage eine Rolle spielte.

Das Mosaik „die kleine Jagd“ beschreibt eine Jagdszene samt Opferbringung an Diana, die römische Göttin der Jagd. Mit typischen Attributen wie Pfeil und Bogen samt Köcher steht diese auf einem Altar, an dem die Jagdgesellschaft die Göttin mit einem Räucherwerk aus Weihrauch und Kohlebecken für eine erfolgreiche Jagd gnädig stimmen wollte.

Kleine Jagd_300dpi

Foto: Philipp von Zabern / Raum 28, Ausschnitt der „Kleinen Jagd“ (Seite 119 – gesamtes Mosaik)

Foto: Philipp von Zabern / Korridor der Großen Jagd (Raum 31), Ausschnitt der „Großen Jagd“ (Seite 51 oben)

Vorderasiatische Züge zeigt das Mosaik mit geflügeltem Genius – einem Mischwesen aus Greif und Löwe, mit dem Kopf eines Adlers und dem Körper eines Löwen mit Flügeln (Raum 31, Ausschnitt Greif). Dieser wurde in der griechischen und römischen Kunst als vollentwickelte Kunstform aus dem Orient übernommen. Älteste Zeugnisse stammen bereits aus dem 4. Jahrtausend aus dem syrischen Raum. In der griechischen Mythologie ist der Greif der Hüter des heiligen Feuers und des Lebensbaumes. In der babylonisch-assyrischen Mythologie findet man Darstellungen geflügelter guter Genien, die den König beschützen, auch Jagdszenen und Kriegsdarstellungen sind darunter. So handelt es sich bei der Abbildung Mosaik „Korridor der Großen Jagd (31)“ nicht wie die Autoren fälschlicherweise annehmen um die „Gefangennahme eines Greifen mithilfe eines in einer Kiste eingeschlossenen menschlichen Köders, wie in der Bildunterschrift auf Seite 50 im Buch zu lesen ist, sondern vielmehr um einen Greifen, der eine bedeutende Person, die in der wertvoll beschlagenen Kiste an der Jagd teilnimmt, beschützt.

Die typische Jagdszene mit Löwen und Tigern spricht ebenfalls für meine Interpretation des Mosaikes. Der Ansitz dient der Person als Schutz und Beobachtungsmöglichkeit für seine Jagd. Es ist anzunehmen, dass hier der Jäger in einem geschützten Ansitz ist, von dem aus er sich auf seine Beute konzentriert und diese erlegt. Landschaft, Felsen und Bäume sind nicht maßstabsgerecht. Auch der Ansitzkäfig wird nur symbolisch dargestellt. Der Greif ist größer dargestellt, da er die mythologische Hauptfigur ist. Der Blick des Jägers ist direkt nach vorne auf seine Beute gerichtet.

HR5363
Foto: Philipp von Zabern / Korridor der Großen Jagd (Raum 31), Ausschnitt der „Großen Jagd“ (Seite 51 oben)

Diese und andere Falschinterpretationen der Autoren des Buches haben mich dazu veranlasst, jeden Satz genauer zu hinterfragen und eigenes Fachwissen – auch der vorderasiatischen Archäologie – mit in diese Rezension, aus der nun fast ein eigener Beitrag wird, einfließen zu lassen. Ich hätte von den Autoren erwartet, dass diesen die Symbolik der Mosaike bewusst ist. Alle Attribute haben in der Antike eine Bedeutung. Reine Dekoration gibt es dabei praktisch nicht. Als Kunstgeschichtler lernt man zudem genau hinzuschauen. Von einer „Gefangennahme eines Greifen“ kann hier nicht die Rede sein.

Fazit: Das Buch ist allein aufgrund des Anschauungsmaterials der herrlichen Mosaiken eine Augenweide. Lassen Sie diese Mosaiken auf sich wirken. Sie eröffnen dem Leser einen direkten Einblick in das Leben der Menschen der Villa Casale auf Sizilien.

Auf die sterilen und oft falschen Beschreibungen hätte ich persönlich allerdings verzichten können. Die beschreibenden Texte sind zaghafte kunstgeschichtliche Annäherungen und zeugen leider oft von der Unkenntnis der Autoren.

Das Rätsel, wer in der Villa wirklich lebte, und welchem Zweck sie diente, bleibt leider ungelöst.

Ein wunderbares Buch, welches dem Kenner der antiken römischen Geschichte als Handwerkszeug genügend Raum für eigene Interpretationen und Thesen lässt.

Dies ist eine Rezension von Petra Pettmann M.A.

Archäologin & Journalistin DJV, 9. August 2018

 

Hier können Sie die REZENSION als PDF herunterladen:

Rezension_Die Pracht römischer Mosaiken_Zabern Verlag_Petra Pettmann_09-08-2018

Ich danke der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt / Verlag Philipp v. Zabern, für die Zurverfügungstellung der Abbildungen und des Planes.

Advertisements

Jeden 1. Sonntag im Monat

erfahren Sie in der Sommer-Saison von Archäologin und Foodjournalistin Petra Pettmann M.A. von 14 bis ca. 17 Uhr Wissenswertes über die antike römische Esskultur und das Leben im antiken Rom und den römischen Provinzen.

Treffpunkt: EAT HISTORY am Marschdeich 1 in 21354 Bleckede

Dies bietet Ihnen die Möglichkeit neben buchbaren Vorträgen zur antiken römischen EssKultur für Gruppen bis zu maximal 8 Personen auch einmal einfach so bei uns „hereinzuschnuppern“ und mehr über die römische Küche zu erfahren. Römische Kostproben ermöglichen Ihnen, die besonderen Eigenschaften der kräuter- und gewürzbetonten antiken „Culinaria Romana“ selbst zu erschmecken. Gerne können Sie in diesem Rahmen auch Ihre persönliche Veranstaltung mit uns planen und besprechen.

IMG_2168

 

Hier am Marschdeich 1 in Bleckede in historischem Ambiente mit Blick auf den Elbdeich und das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue lässt es sich sehr gut genießen und entspannen.

IMG_1878

Buchungsanfragen für Vorträge, Workshops und gemeinsames Kochen nach „Apicius“ für geschlossene Gruppen richten Sie bitte an:

Petra Pettmann M.A. , Fon: 05852 – 958 7 958, info@eat-history.de

Römische EssKultur am Marschdeich

Frei nach dem Motto von EAT HISTORY heißt es ab sofort:

EAT_HISTORY_EssKultur_postcard_vorne Petra Pettmann

EssKultur erleben! Und zwar hier am Marschdeich 1 in Bleckede.

Neben buchbaren Vorträgen zur antiken römischen EssKultur, können Sie nun auch an KochWorkshops zur antiken römischen Esskultur für Gruppen bis zu maximal 10 Personen teilnehmen.

Nach einem einführenden Vortrag in die antike römische EssKultur zeige ich Ihnen wissenschaftlich fundiert, wie zur Römerzeit gekocht wurde. Nach der Vorführung können Sie die Kostproben probieren. Und wenn Sie wollen, dürfen Sie auch selbst mitmachen. Nur so erfährt man mit allen Sinnen, worauf es bei dieser höchst spannenden Küche ankommt.

Hier am Marschdeich 1 in Bleckede in historischem Ambiente mit Blick auf den Elbdeich und das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue lässt es sich sehr gut genießen und entspannen.

RoemischeRepliken_krug    Petra Pettmann in einer römischen Tunika

Richten Sie Ihre Buchungsanfrage bitte an:

Petra Pettmann M.A. , Fon: 05852 – 958 7 958, info@eat-history.de , oder kommen Sie einfach mal hier am Deich vis à vis des Bleckeder Schlosses vorbei.

IMG_9452 Culinaria Romana

EAT HISTORY_Culinaria Romana_Petra Pettmann

Save the date

Der nächste öffentliche Vortrag mit Workshop findet am 24. Juni 2018 von 14 bis ca. 16 Uhr statt. Bitte melden Sie sich hierzu verbindlich an. Sie erhalten nach erfolgter Anmeldung eine Nachricht, ob noch Plätze frei sind und eine Teilnahmebestätigung. Preis: 15 Euro pro Person. 

 

Hier das Plakat zum Workshop am 24. Juni 2018:

Vortrag Römische EssKultur_Plakat A4

 

 

 

Neue Vortragsreihe zu: Culinaria Romana

 

Wie haben die Römer im alten Rom gelebt? Was haben sie gegessen? Wie haben sie gekocht? Und wo kamen die Lebensmittel her?

Mit der neuen Vortragsreihe möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, mehr über die römische Küche und das Leben im alten Rom und den römischen Provinzen zu erfahren. Zu diesem Zweck treffen wir uns im kleinen Kreis im EssZimmer von EAT HISTORY – also am Marschdeich 1 in Bleckede. Bei gutem Wetter wird der Vortrag im Freien stattfinden. Genießen Sie die Informationen in gemütlicher Runde und probieren Sie gerne einige römische Köstlichkeiten, die wir Ihnen als Kostprobe kredenzen.

Ich freue mich auf Sie!

 

Ihre Petra Pettmann M.A.

Archäologin & Foodjournalistin

Vortrag Römische EssKultur_2

Im ersten Vortrag am Sonntag, den 27. Mai 2018, erfahren Sie Wissenswertes über die kulinarische Welt der Römer.

Im zweiten Vortrag am Sonntag, den 24. Juni 2018, vertiefen wir das Thema und steigen ein in die Besonderheiten der Rezepturen, die uns mit „De re coquinaria“, den historischen Kochbüchern des Apicius über die antike Kochkunst  überliefert wurden. Wer Spaß am Nachkochen solcher Gerichte hat, wird bei uns viele Tipps erhalten. Wir zeigen im Rahmen des Vortrags anhand von praktischen Vorführungen, wie etwa Moretum hergestellt wurde. Probieren erwünscht!

Bitte melden Sie sich rechtzeitig verbindlich an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Referentin: Petra Pettmann M.A.

Preis pro Person: 15 €

Anmeldung über: info@eat-history.de

 

Sollten Sie Interesse haben mit einer geschlossenen Gruppe an einem solchen Vortrag teilzunehmen, kommen Sie bitte direkt auf mich zu. Wir organisieren dann gerne einen passenden Termin. Die Vorträge können auch an einem anderen Ort Ihrer Wahl stattfinden. Preis auf Anfrage.

 

 

2018_ EAT HISTORY

EAT_HISTORY_EssKultur_postcard_vorne Petra Pettmann

Liebe Freunde von EAT HISTORY,

die Planungen für das Jahr 2018 laufen auf Hochtouren.

Im Fokus meiner Workshops, Vorträge und wissenschaftlichen Arbeit steht die

STEINZEIT und die RÖMERZEIT

In Kürze wird das Jahresprogramm bekannt gegeben.

 

Ihre Petra Pettmann M.A.

Archäologin, Anthropologin, Journalistin DJV

 

Winterzeit ist Märchenzeit

Winterzeit ist Märchenzeit…

Es war einmal ein Mädchen, das hatte einen Plan.

Es wollte Freude in die Welt bringen und Gutes schaffen.

Doch das gefiel nicht jedem.

Eines Tages sprach ein böser Zauberer einen noch böseren Zauberspruch,

und das einst so glückliche Mädchen erstarrte vor Schreck und Kälte zu Eis und fiel in einen tiefen Schlaf.

Sein Reich verdunkelte sich und giftige Nebel hüllten es ein.

Doch wie das in Märchen so ist, kamen ein edler Ritter und viele gute Menschen daher und halfen dem Mädchen sich von den bösen Mächten zu befreien.

Die Übeltäter wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Und siehe da: es ward wieder warm und licht. Und neues Leben begann sich zu entfalten.

So endete der Dornröschenschlaf und es kehrten wieder Ruhe und Frieden ein.

Denn das Gute siegt letztendlich immer. Jedenfalls im Märchen…

 

EAT HISTORY wünscht allen Kultur liebenden Menschen eine besinnliche Weihnachtszeit und für 2018 alles Gute!

20170215_132725

 

November – Zeit der Graugänse

20161025_172852

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Im Morgengrauen starten die Graugänse zu ihren Futterplätzen. Zuerst hört man ein Schnattern, dann erheben sie sich in die Luft. Mal sind es nur einige, dann wieder mehrere Hundert. Ein grandioses Naturschauspiel hier an der Elbe.

Für uns heißt dies: zur Ruhe kommen. Kraft schöpfen. Vorbereiten auf die Weihnachtszeit und auf das was kommt.